Nach mehreren Jahren auf der Suche nach einem schönen Hobby für zu Hause, habe ich nun endlich eines gefunden – den Modellbau.
Eigentlich bin ich von seiner meines Vaters mit einer Modelleisenbahn geprägt, aber das war noch nie so richtig mein Fall. Vor allem die große Fläche, die für eine ordentliche Bahn benötigt wird hat mich immer davon abgehalten. Menschen, die jahrelang an großen Landschaften und den vielen technischen Details basteln, finde ich spitze. Vor allem die voller Hingabe leuchtenden Augen der Bastler sind doch einfach nur schön.
Nach einem Film über ein Segelschiff des 16. Jh. hatten mich die schwimmenden Festungen fasziniert und schon wenige Minuten später surfte ich durch das Web auf der Suche nach einem anspruchsvollen Modell. Fündig wurde ich gleich bei mehreren Online-Shops, es gab eine Fülle von Modell-Kategorien, von Land über Wasser und Luft bis hin zum unendlichen Weltraum. Doch am meisten interessierten mich die alten Segelschiffe des späten 17. Jahrhunderts. Auch hier gibt es eine beachtliche Auswahl mit den unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden, ich suchte mir natürlich gleich mal eines aus, das weit über meinen Fähigkeiten liegt. Es soll schließlich auch eine Herausforderung sein.
Männer spielen nicht, Sie suchen den die Herausforderung. Meine Bestand hier aus ca. 1300 Einzelteilen und dem harten Kampf mit kompetenten Sachbearbeitern und natürlich auch der Post. Ohne hier tief in die Details zu gehen sei nur kurz erwähnt, die einfache Bestellung meines Modellschiffes benötigte mehr als 4 Wochen, 3 Nachbestellungen, eine Falschlieferung (ich brauche noch keine Kinderbücher, außerdem dürfte ich die eh nicht lesen- Alter 2-4), 7 E-Mails und 2 Telefonate. Doch dann war es endlich soweit. Ich hielt mein Paket endlich in der Hand. Bald gehts weiter…

U.S.S. Constitution von Revell